Schöppenstedt besiegt Tabellenführer

Volle Besucherränge beim Spitzenspiel der Tischtennis-Regionalliga

Thomas Föniger (02.11.2026)

Der TSV Schöppenstedt hat den bis dato ungeschlagenen SC Poppenbüttel besiegt. Drei Wochen nach dem 7:3-Erfolg beim Meisterschaftsfavoriten MTV Jever kamen die Elmstädter auch gegen Mitfavorit SC Poppenbüttel zu einem Sieg. Auch diesmal lautete das Ergebnis 7:3 zugunsten des TSV Schöppenstedt. Mit jetzt 8:0 Punkten festigte das TSV-Quartett seinen Platz als erster Verfolger der Hamburger. Die Poppenbütteler bleiben aktuell mit 11:3 Zählern aber unverändert an der Tabellenspitze.

Die erwartungsvolle Stimmung in der Schöppenstedter Landkreis-Sporthalle erhielt für die Gastgeber allerdings zu Spielbeginn einen kräftigen Dämpfer. Ein spürbares Erstaunen war auf der Tribüne zu vernehmen, als die heimischen Paarungen Jakub Perek/Artur Grela und Kim Yeneung/Michael Orhan ihre Doppel gegen Zeyed Elshawa/Ignas Sisanovas bzw. Adam Cseri/Dmytro Asieiev verloren. Den Besucher wurde damit gleich zu Beginn klar, dass hier der Tabellenführer angereist war und gewillt war die Punkte in den Norden mitzunehmen.

Mit den ersten Einzeln wandelte sich jedoch das Bild. Nach Frontspieler Kim Yeneung gewannen auch die seit Jahren zuverlässig spielenden Jakub Perek und Artur Grela und wandelten das 0:2 in eine knappe Führung. Als dann jedoch der erstmals für den TSV spielende Abwehrspezialist Artur Abusev gegen Adam Cseri knapp unterlag, stand das Match beim 3:3 komplett auf des Messers Schneide. Die Spannung war auf beiden Seiten spürbar.

Doch die Schöppenstedter konnten in den entscheidenden Spielen erneut nachlegen. Zunächst der schlaggewaltige Kim Yeneung, anschließend Routinier Jakub Perek, sowie der oftmals mit spektakulären Ballwechseln agierende Artur Grela brachten die Gastgeber auf die Siegerstraße. Schließlich setzte sich auch Artur Abusev noch durch und sorgte für das umjubeltes Ende. Nach 2,5 Stunden hochklassigem Profi-Tischtennis stand ein deutliches 7:3 (25:11 Sätze) auf der Ergebnistafel - ein Resultat, das nach den Doppelniederlagen so kaum zu erwartenden war. "Ein grandioser Erfolg, der bei uns noch einige Zeit nachhallen wird“, so das TSV-Team.

Bilder zum Bericht
klicken zum Vergrößern

klicken zum Vergrößern

klicken zum Vergrößern